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Efahrung einer PAVK-Patientin
Im Dezember des vergangenen Jahres besorgte mir die Therapeutin Frau Annen einen Testschuh (Sandale). Ich benütze diesen Schuh vorwiegend als Hausschuh. Als Hausfrau mit einem relativ grossen Haus stehe ich praktisch den ganzen Tag auf den Beinen und muss oft Treppen steigen. Namentlich beim Stehen in der Küche habe ich sofort ein angenehmes Gefühl bekommen und was auffallend war, ich litt nachts nicht mehr unter Beinkrämpfen und Wadenschmerzen. Im Gegensatz zu andern Hausschuhen hatte ich auch weniger Schmerzen an den Fusssohlen. Beim Gehen und Treppensteigen sind aber die Schmerzen in den Waden unverändert geblieben. Zusätzlich verspürte ich im Bereich der Zehen das Gefühl von Einschlafen.
Auf Grund dieser doch guten Erfahrungen habe ich mir durch Frau Annen einen eigenen MBT (wiederum Sandale) besorgen lassen. Frau Annen hat mich weiterhin umfassend in das neue Gehen eingeführt.
Auch mit dem MBT haben sich die positiven Erfahrungen bestätigt. Der MBT war aber viel satter und hat mir am linken Fuss, wo ich einen leichten Hallux habe, eine Druckstelle verursacht. Es hat sich dann eine starke Entzündung und später eine offene Wunde gebildet. Dies hat mir sehr grosse Schmerzen verursacht, namentlich nachts, wenn ich das Bein hoch lagerte und die Durchblutung noch schlechter war.
So konnte ich den MBT während längerer Zeit nicht mehr tragen, d.h. ich vertrug auch keine anderen Schuhe mehr.
Nach Rücksprache mit Frau Annen habe ich dann an der linken Sandale den festen Teil des Verschlusses hinter den Zehen weggeschnitten und auch die übrigen Verschlüsse gelockert. Solange die Entzündung nicht verheilt war, musste ich auch den Klettverschluss offen lassen. Dadurch hatte ich keinen Druck auf die Entzündung und ich benützte bei gutem Wetter die Sandalen auch als "Wanderschuh", was mir neue Erfahrungen gebracht hat. Leider treten die Schmerzen namentlich in den Waden im gleichen Rahmen auf und ich muss nach wie vor regelmässige Pausen einschalten. Einzig in den Füssen habe ich weniger Schmerzen.
Durch die Lockerung der Verschlüsse an der linken Sandale ist auch das Gefühl von Einschlafen der Zehen verschwunden. So habe ich auch die rechte Sandale entsprechend behandelt, womit nun dieses Problem gelöst ist.
Dies zeigt, dass bei PAVK-Patienten der MBT locker am Fuss liegen muss, damit ja keine Stauung entstehen kann.
Eine weitere positive Feststellung sind die warmen Füsse; im Haus leide ich mit dem MBT viel weniger unter kalten Füssen.


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